Hobby-Vorträge

Jedes Schuljahr ändern sich die Klassenzusammensetzungen. Die ältesten SchülerInnen besuchen die nächsthöhere Stufe, und es kommen Jüngere hinzu.

Somit müssen sich die Kinder und Lehrpersonen jeweils neu orientieren und einander kennenlernen.

In diesem Schuljahr hat sich in unserer Klasse jedes Kind mit einem Vortrag über sein Hobby vorgestellt. So haben wir voneinander Interessantes, teils Neues und Unbekanntes erfahren und gelernt.

Die Themen waren: Ballett, Bauernhof, Blauring, BMX fahren, ES-Horn spielen (2x), Fendt-Traktoren, Fussball spielen (2x), Jungwacht, Kochen, Mädchenriege, Orientierungslauf, Quad fahren, Reiten, Unihockey, Wing Tsu (Selbstverteidigung). Dabei stellte sich beim einen oder anderen Kind heraus, dass «Familientraditionen» weitergeführt wurden.

Jedes Kind hat ein tolles Plakat gestaltet. Zusätzlich wurden Ausrüstungen, Bilder und sogar ein Filmli mitgebracht und gezeigt.

Es war eine grosse Leistung der Kinder, alleine, resp. zu zweit vorne zu stehen und den Vortrag zu halten. Vor allem für die Erstklässler bedeutete dies eine Mutprobe. Zusätzlich mussten sie nämlich in der für sie noch relativ ungewohnten Schriftsprache sprechen, was sie aber alle sehr gut hinbekommen haben.

Die MitschülerInnen erwiesen sich jeweils als sehr faire und aufmerksame ZuhörerInnen. Sie konnten anschliessend Fragen stellen und Rückmeldungen zur Präsentation geben. Mit der Zeit haben sie gelernt, die Rückmeldungen differenzierter zu formulieren. Z.B. nicht einfach «es war gut», sondern «du hast deutlich gesprochen», «du hast dein Plakat sorgfältig und farbig gestaltet» du hast gute Sätze formuliert, so dass ich drausgekommen bin, was du damit sagen wolltest», «du hast am Anfang an die Begrüssung gedacht und auch erklärt, wie du zu deinem Hobby gekommen bist», «du hast oft zu uns Zuhörern geschaut», usw.

Gegen Ende der Vortragreihe fielen ihre Rückmeldungen so umfangreich aus, dass die Lehrperson nichts mehr hinzufügen musste.

Alle Kinder bestätigten, dass sie vor dem Vortrag (ein wenig) aufgeregt, im Nachhinein aber erleichtert und stolz waren.

Diana Frei, Klassenlehrerin