Erlebnispädagogischer Unterricht (EPU) in der Schule

Erlebnispädagogik ist eine Lehrphilosophie, die durch Lernerfahrungen in der Natur und dem Transfer der so erworbenen Fähigkeiten in den persönlichen Alltag, das Ziel einer nachhaltigen Persönlichkeitsbildung hat.

Seit über 5 Jahren findet an unserer Schule EPU (Erlebnispädagogischer Unterricht) statt. Einmal im Monat verlassen wir das Schulzimmer und machen uns auf in den Wald. Das Programm ist immer das gleiche und doch jedes Mal ganz anders. Die Schülerinnen und Schüler bestimmen, wo es hingeht. Gemeinsam machen wir uns auf. Das Lager wird eingerichtet. Die Aufgaben verteilt. Es wird gekocht. Wir essen zusammen. Aufräumen gehört dazu. Genauso wie die mündliche und schriftliche Reflexion. Das Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern einen Rahmen zu bieten, in dem sie Lernerfahrungen in der Natur, als Gemeinschaft, ausserhalb der Schulfächer, mit Erfolgen und Misserfolgen, … machen können.

Begleitet werden sie von Lehrpersonen, die eine Ausbildung als Erlebnis-Pädagoge oder eine Weiterbildung in «Erlebnispädagogischem Unterricht» haben. Dabei ist uns die Abstinente Leitung und die Echtheit der Aufgaben wichtig.

 „Wir vermögen mehr als wir glauben. Wenn wir dies erleben, werden wir uns in Zukunft nicht mit weniger zufrieden geben.“ Kurt Hahn; Vater der Erlebnispädagogik