Sonderpädagogisches Angebot

Das sonderpädgogische Angebot umfasst folgende Bereiche. Klicken Sie auf einen Bereich, um mehr darüber zu erfahren.

  • Schulische Heilpädagogik

    Die schulische Heilpädagogik gehört zum zentralen Förderangebot der Primarschule Tobel - Tägerschen. Auf allen Stufen arbeitet das Team mit Schülerinnen und Schülern. Je nach Bedürfnis und Situation entweder integrativ im Klassenzimmer oder in Kleingruppen.

    Die schulische Heilpädagogik steht für:

    Förderung
    Kinder mit besonderen Lernbedürfnissen unterstützen und fördern. Dazu zählen wir sowohl Kinder mit Lernschwie- rigkeiten, wie auch Kinder mit herausragenden Begabungen. Die Schüler auf ihrem individuellen Lernniveau fordern und fördern.

    Training
    Trainieren von schulischen Fertigkeiten. Trainieren der Basisfunktionen bei Kindern mit verzögerter Entwicklung.

    Abklärung
    von Lernressourcen, Wahrnehmung und Denkentwicklung.

    Beratung
    Zusammenarbeit mit Lehrpersonen, Eltern, Jugendpsychologen, Fachpersonen und Behörden.

    Kontakt

    G. Albrecht, Schulische Heilpädagogin
    g.albrecht(at)ps-tt.ch

    U. Magnone, Schulische Heilpädagogin
    u.magnone(at)ps-tt.ch

  • Logopädie

    Logopädie – Was ist das?

    Logos kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Wort", "Rede" oder "Vernunft" und pais, paidós kommt ebenfalls aus dem Griechischen und bedeutet "Kind". Der Begriff Logopädie kann auch mit Sprachtherapie übersetzt werden.

    Was macht die Logopädin / der Logopäde?
    Die Logopädin ist die Fachperson für die gesprochene und geschriebene Sprache sowie der Stimme. Sie ist zuständig für die Abklärung, Beratung und Therapie von Sprachstörungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Die Logopädie stützt ihre Erkenntnisse auf einem breiten Wissen aus den Bereichen Pädagogik, Heilpädagogik, Psychologie, Medizin und Linguistik.

    Die Logopädin / der Logopäde arbeitet in folgenden Bereichen: Kommunikationsverhalten Sprachverständnis Lautbildung Wortschatz Satzbau Redefluss Sprachakzentuierung Stimme Lesen, Schreiben Wahrnehmung, Motorik

    Therapieziel in der Logopädie
    Ziel der Therapie ist die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit in den oben genannten Bereichen. Die therapeutische Arbeit richtet sich bezüglich ihrer Form, Gestaltung, Intensität und Dauer dach dem Kind und seiner Situation. Dazu ist eine enge Zusammenarbeit der Logopädin mit Lehrkräften und Eltern, sowie weiteren Fachpersonen notwendig. Bei jedem Kind wird das Vorgehen individuell den angestrebten Zielen angepasst. Das Ende der Therapie wird mit den Eltern und Lehrkräften gemeinsam besprochen und beschlossen.

    Kontakt

    Barbara Frutiger, Logopädin
    b.frutiger(at)ps-tt.ch
    Tel. Schule 071 918 60 38 

  • Psychomotorik

    Psychomotorik-Therapie

    Der Begriff Psychomotorik betont das Zusammenwirken von menschlicher Bewegung, Seele und Geist. Die menschliche Bewegung wird als Ausdrucksmittel der Persönlichkeit, als Grundlage zum Erwerb kognitiver Fähigkeiten und als funktionales Geschehen betrachtet. Generelles Ziel der Psychomotorik-Therapie ist die Erweiterung des Selbstbildes, der Handlungs- und der Interaktionskompetenz durch vielfältige Körper-und Bewegungserfahrung. Dieses Ziel wird angestrebt durch die Harmonisierung der Bewegung in globaler und differentieller Hinsicht unter Berücksichtigung verschiedener Bewegungsdimensionen. So hauptsächlich der Fortbewegung und Haltung, der Körpervorstellung, der Raum- und Zeitorientierung, der Feinmotorik, der Grafomotorik und der nonverbalen Kommunikation (Körperausdruck in Haltung, Spannung, Atmung, Augenkontakt, räumliche Interaktion). Die therapeutische Beziehung ist für diese Arbeit grundlegend. Schwerpunkte sind Bewegung als Grundlage und Ausgangspunkt zwischenmenschlicher Beziehungen, Bewegung als Ausdrucksmittel der Person, der Leib als Ausgangs- und Bezugspunkt in Raum und Zeit. Wechselwirkungen zwischen Wahrnehmung, Vorstellung und Bewegung auf der Realitäts- und der Symbolebene. Psychomotorik-Therapie und psychmotorische Förderung beschäftigen sich vorwiegen mit Kindern und Jugendlichen, aber auch mit Erwachsenen, die in ihrem Bewegungerleben und Verhalten und damit auch in ihren personalen und sozialen Handlungsformen derart beeinträchtigt sind, dass sie eine wesentliche Einschränkung ihrer Entwicklung und Lebengestaltung im Umgang mit sich selbst, mit anderen und mit der Umgebung erfahren.

    Flyer zum Download
    pmentwicklung.pdf [406 KB]

    Web-Link
    www.psychomotorik-therapie.ch

    Anmeldeformular Psychomotorik

    Anmeldeformular

     

    Kontakt

    Y. Felix
    y.felix(at)ps-tt.ch

     

  • Deutsch als Zweitsprache DaZ

    Weshalb wird DaZ angeboten?
    Der Unterricht in Deutsch als Zweitsprache (DaZ) ergänzt und unterstützt den Regelunterricht in der Thurgauer Volksschule. Rund ein Fünftel aller Schülerinnen und Schüler spricht eine andere Erstsprache als Deutsch. Die DaZ-Kurse unterstützen Kinder und Jugendliche mit nichtdeutscher Erstsprache im Aufbau der Deutschkompetenz. Die sprachlichen Kompetenzen sind für den schulischen Erfolg von wesentlicher Bedeutung. Es ist daher die Aufgabe der Schule, Kinder mit Migrationshintergrund bei der Entwicklung ihrer Kompetenzen in der Zweitsprache zu unterstützen. Der Unterricht in „Deutsch als Zweitsprache“ bildet zusammen mit dem allgemeinen Sprachunterricht ein wichtiges Fundament ihrer Förderung.

    Wer besucht den Deutschunterricht?
    Kinder und Jugendliche, welche direkt aus ihrer Heimat in unser Land einreisen. Fremdsprachige Kinder ab dem ersten Kindergartenjahr, welche hier aufgewachsen sind, aber über keine oder ungenügende Deutschkenntnisse verfügen.

    Wie ist der Unterricht organisiert?
    Die Kinder besuchen den Förderunterricht während der Schulzeit. Sie werden in der Regel in kleinen Gruppen mit jeweils ähnlichem Sprachstand und Alter zusammengefasst, seltener in Einzelunterricht betreut. Deutsch als Zweitsprache wird von patentierten Primarlehrkräften erteilt, welche sich in ihrem Fachbereich regelmässig weiterbilden.

    Integration
    Wir legen grossen Wert darauf, die Eltern der jeweiligen Schülerinnen und Schüler in diesen Prozess einzubeziehen und ihnen ihre Verantwortung bewusst zu machen. Die Eltern sollen einerseits ihr Kind beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützen, andererseits aber dafür besorgt sein, dass in ihrer Muttersprache ein reicher Wortschatz aufgebaut wird.

    Der Grad der Integration hängt ab von der Sprachkompetenz in der Sprache des Gastlandes!

    Kontakt

    Serena Hengartner
    s.hengartner(at)ps-tt.ch